Donnerstag 9:00 – 15:00 Uhr

Was hinter dem Programm steht und wie die Antragstellung der Projekte abläuft.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ zeigt durch eine Vielzahl an Projekten, wie es gehen kann. Dazu braucht es eine Struktur, und hier zeigen wir Euch, wie die aussieht und vor allem, wie Ihr MITMACHEN könnt:

In der Partnerschaft für Demokratie Stadt Weißwasser/O.L. – und in allen anderen Partnerschaften auch – kommen Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung und Aktive aus der Zivilgesellschaft zusammen. Sie handeln auf lokaler Ebene, um Demokratie und Vielfalt zu fördern und Extremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit zu reduzieren.

Das geschieht durch Projekte, die Ihr anschieben und umsetzen könnt. Die Koordinierungs- und Fachstelle (KuF) unterstützt Euch bei der Beantragung. Diese Anträge werden dann durch das Bündnis geprüft und bewertet. Eine positive Bewertung sollte zu einer Bewilligung durch die Stadtverwaltung führen.

Ein persönliches Antragsgespräch ist vor Antragseinreichung zwingend erforderlich.

Woher kommt das Geld für die Projekte eigentlich?

In ganz Deutschland werden Kommunen mit Partnerschaften für Demokratie vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend  im Rahmen des  Bundesprogramms Demokratie leben! unterstützt. Dazu werden den geförderten Kommunen jährlich Gelder für demokratiefördernde Projekte zur Verfügung gestellt.
Teilnehmen können alle, die sich für Toleranz, Meinungsfreiheit und Demokratie einsetzen. Anträge zur Durchführung von Projekten zu den Programmzielen können von gemeinnützigen Vereinen, Kirchen, gGmbHs und Stiftungen gestellt werden, wobei Antragsteller ohne Organisation weitervermittelt werden.

Lösungen für lokale Herausforderungen

Handlungsziele:

Demokratisches Werteverständnis
Toleranz und Meinungsvielfalt
Dialogangebote

Demokratische Streitkultur stärken

Handlungsziele:

Demokratiewerkstätten
Wertevermittlung
Kooperationsveranstaltungen

Gibt es schon eine Idee, die spannend klingt und zum Thema passt?

Ihr wisst noch nicht wirklich, in welche Richtung es gehen könnte, aber möchtet gern mitmachen? Dann schaut doch mal im Rückblick auf unsere vergangenen Projekte , ob was dabei ist. Dort gibt es auch ein paar Beispiele. Denn es muss nicht gleich der ganz große Wurf mit Festival und Co. sein. Auch ein Kunstprojekt oder eine Diskussionsrunde sind Teil der demokratischen Auseinandersetzung, wenn mehr als 1 Person daran beteiligt ist. Traut Euch, was auszuprobieren, was ihr schon immer mal machen wolltet.

…und wie können wir gemeinsam unsere Gesellschaft so gestalten, dass sie auch für zukünftige Generationen ein Ort des Respekts, des Miteinanders und der Freiheit bleibt ?